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Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen WordPress den Rücken zu zukehren und meinen Blog zukünftig auf Blogger weiterzuführen. Ich würde mich sehr freuen meine lieben Leser dort begrüßen zu dürfen
http://hexengefluester.blogspot.com

Langsam ist auf meinem Altar wieder eine gewisse Ruhe eingekehrt, nachdem ich nach jedem Irlandaufenthalt erstmal stapelweise Fundgut darauf ablege. Nach ein paar Tagen geht es dann darum zu sortieren, auszulesen, anzuordnen, hineinzuspüren, zuzuhören & wirken zu lassen. In der Mitte hat sich mittlerweile ein kleiner Irlandschrein entwickelt. Hier liegen Steine, Wolle und Hölzer auf bedeutsamer Erde gebettet. Mein kleines Kraftzentrum.

Meine Katzen lieben meinen Altar ja. Dort kann man wunderbar rumliegen, sich über die flüsternden Steine, Statuen und Äste hinweg fletzen und die schöne Decke die vor der Kälte des kühlen Marmors schützt vollhaaren. Ich hoffe nur das mir das nicht zeigen sollte das mein Altar Feng Shui mäßig an einem sehr negativen Platz steht…
Heute habe ich es auch endlich geschafft noch ein paar letzte Brennesseln zu ernten. Nachdem ich bei der Baumkriegerin darüber gelesen hatte wie gesund und wirkungsvoll die Samen der Nesseln sind hatte ich nämlich den Plan gefasst eigene zu sammeln. Da ich jetzt keine Zeit hatte die Samen abzuschneiden habe ich sie einfach samt Stiel & Blättern zum trocknen aufgehängt. Werde die Samen dann nach dem trocknen von der restlichen Pflanze trenne.
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Während meines Aufenthaltes in Irland waren wir auch ein Wochenende in Galway und sind ein bisschen durch die Landschaft Connemaras gefahren. Dort ist es wirklich ausgesprochen karg. Streckenweise sieht man nur Berge, Steine, Seen und Morrlandschaften. Keine der für Irland so typischen grünen Wiesen, keine Rinder, nur einige Schafe die hier nichteinmal eingezäunt sind und wild über die Strasse laufen. Es gibt kaum Häuser, dafür sieht man immer wieder einige der berühmten Connemara Ponys. Eine sehr wilde Landschaft, wild und sehr schön!
















Nach einer kleinen Pause hier, habe ich nun wieder eine ganze Menge von Impressionen für euch von meinem Irlandurlaub der gestern zu Ende gegangen ist. Beim letzten Mal war ich ja nur 5 Tage in Irland, diesmal durfte ich 12 Tage dort verbringen und habe natürlich noch viel mehr gesehen und entdeckt als zuvor
. Heute möchte ich euch ein wenig von Brigits Garden in Roscahill in der Nähe von Galway erzählen.
Hier wurde auf einem großen Stück Land ein wunderschöner Garten angelegt der sich rund um die keltische Göttin Brigid dreht. Brigid, deren Name auch „die Strahlende“ bedeutet ist eine sehr bekannte keltische Göttin. Ihr zu Ehren feiern wir Imbolc, dass Fest der Frühjahrstagundnachtgleiche. In Irland wurde Brgid auch nach der Christianisierung noch weiterverehrt als Heilige Brigid verehrt (Brigida von Kildare) und noch heute gibt es dort viel Brauchtum rund um Imbolc/Lichtmess. So werden z.B. Strohdollies (Birgidpuppen aus Stroh) in sogenannte „Brigids Cloaks“ (bestickte Tücher) eingeschlagen und an Imbolc vor die Tür gelegt und am Abend wieder hineingeholt um den Segen der Brigid ins Haus zu holen. Auch werden immernoch vielerorts die bekannten Brigids Crosses gebunden und vor die Tür und ins Haus gehängt um den Segen der Brigid hineinzuholen und vor Bösem zu schützen. In einem Strawcraft Workshop den ich in Irland mitgemacht habe (dazu an anderer Stelle einen Eintrag) habe ich sogar einen Brigidgürtel aus Stroh gesehen durch den man traditionell auf bestimmte Art und Weisde 3x hindurchsteigt um sich mit Brigids Segen das ganze Jahr über vor Krankheit und Unheil zu bewahren.
Nun zum Garten:
Dort erwartet einen ersteinmal ein sehr nettes Cafe mit kleinem Souviniershop. Ich habe in den 2 Wochen Irland eine Menge Giftshops betreten und dieser hat mir mit am besten gefallen. Es gab dort wirklich sehr geschmackvolle Andenken, schöne Bücher, keltischen Schmuck, CDs mit ausgewählter Musik & Meditationen, natürlich Sachen rund um Brigid usw. Das Cafe haben wir auch gleich ausgestetet, ich hatte sehr, sehr, sehr leckren Carrotcake (nur der Preis war, wie immer in Irland, etwas happig).

Der Garten selbst ist in zwei Bereiche aufgeteilt, es gibt in im Zentrum einen Bereich der sich um die vier Hauptfeste des Jahreskreises dreht (Samhain, Imbolc, Beltaine, Lughnasad).
am Eingang zu den vier Jahreszeitengärten findet sich diese wunderschöne Schale die an eine Art heidnisch/hexisches Weihwasserbecken erinnert

am Eingang zu jedem Bereich findet man ein Schild mit Erklärungen zu dem jeweiligen Fest


die Göttin schläft, Winter zieht langsam über das Land


im Imbolcgarten dreht sich alles um Brigid









im Beltainegarten gibt es unter anderem Wunschbäume, in die man seine Wünsche hängen kann, einen Thron aus über 5000 Jahre altem Holz








im Lughnasadgarten findet man einige sehr schöne Kräuterspiralen sowies Steinkreise



indiesem Rundhaus in der Mitte der Gärten findet Sonntags immer eine Meditation statt, auch werden hier manchmal Seminare abgehalten. Im Brigits Garden kann man sich sogar trauen lassen – also ein Handfasting machen!

Ausserhalb findet man dann ein begehbares Ganggrab & einen Fairy Fort.

Nun beginnt eine Art Rundgang um das Zentrum des Gartens herum, mit mehreren Stationen die durch Schautafeln gekennzeichnet sind. Hier finden sich Informationen zu Ogham Alphabet, zu einigen Bäumen und typischen Landschaftsmerkmalen Irlands.









Fotos August 2011 von mir & der Baumkriegerin

As I walk upon this green land,
This land that love,
I see figures of chalk,
Carved into the hillsides above.
Cerne Abbas a man so proud,
And the Long Man opens wide the gates of his world,
And invites you to step inside.
And the hills they are hollow and home to the Fey,
Who dance on Midsummer’s Eve,
Some people don’t understand when I say,
These are the things I believe.
These are the tings I believe.
There is an old circle of stones,
That stands on the moor,
Every moss-covered face,
Tells the secrets of ancient lore.
The Tors stand as guardians,
Witnesses to the Rites of Nature’s Gods,
Of Darkness and of Light.
Let’s sing of the mystery,
Of Sacred Land,
See the shapes in the corn,
Made by invisible hands,
Secrets of the Pagan Ways,
Lie all around,
Written upon the Earth,
In rock and Sacred Mound!
~Damh the Bard- The Hill They Are Hollow

Carrowkeel ist eine neolithisch Anlage in County Sligo auf einer Kalksteinhochebene. Dort finden sich 14 große Steingräber. Soweit ich weiß findet man hier die ältesten und besterhaltensten Ganggräber in Irland. Die meisten Cairns sind ja geschlossene Hügel von denen man vermutet das sich innen drin Kammern befinden. Hier finde man jedoch richtige Ganggräber die zugänglich sind. Das ist richtig beeindruckend, um hinein zu gelangen muss man meistens auf allen vieren kriechen, kann dann jedoch einmal in der Hauptkammer angelangt problemlos aufrecht stehen, die Deckenhöhe beträgt dort geschätzt 3 Meter. Von den Hauptkammern gehen insgesamt 3 kleine Kammern in jede Richtung ab. Das besondere an den Ganggräbern ist ihre Ausrichtung, 2 Wochen vor und nach der Sommersonnenwende scheint die Sonne bei Untergang genau in die Kammern hinein. Leider war es an dem Tag an dem wir dort waren zu bedeckt. Die Anlage wird auf ein Alter von ca. 7000 Jahren geschätzt.








Evening breeze spirit song
comes to me when day is done
Mother Earth awakens me
With the heartbeat of the sea!

















Während meines kurzes Irlandaufenthaltes haben wir natürlich auch einige verschiedene Quellen besucht, sowohl „offizielle heilige Quellen“ die z.B. St. Patrick geweiht sind als auch Quellen ohne ich sag mal „christlichen Titel“
. Für mich als Städterin sind solche natürlichen Quellen ja immer schon sehr faszinierend gewesen. Da kommt einfach so natürliches, klares, sauberes, trinkbares Wasser aus dem Boden. Ein Wunder! Kein Wasserhahn den man aufdrehen muss, keine schweren Kisten mit Wasserflaschen die man im Supermarkt kauft, keine Verunreinigung durch Chemikalien, nicht in irgendeinem Klärwerk aufbereitet. Einfach faszinierend. Die Quelle von der diese Fotos stammen liegt direkt an einem riesigen See und scheint diesen zu speisen. Aus dem Boden steigen die ganze Zeit kleine Luftbläschen, dass Wasser ist klar und rein und plätschert in einer Art kleinem Bach zum Seeufer hinunter. Der Ort besticht zusätzlich durch seine schöne Fauna und Flora, kleine Frösche, große Bäume mit beeindruckendem
Wurzelwerk, Moosbewachsene Äste und Stämme. Auch hier findet sich der Brauch Tücher und Bänder an Bäume und Äste zu binden wie man ihn in Irland immer wieder entdeckt. So kann man z.B. etwas von seiner Kleidung an einen Ast binden und damit etwas loslassen von dem man sich trennen möchte.
Auch bei den „bekannten heiligen Quellen“ kann man davon ausgehen das diese schon immer als heilig und besonders angesehen wurden, nur mittlerweile eben christianisiert wurden.


ein wenig Salbei räuchern, die passende Schale wurde uns gleich vom Geist des Ortes geschenkt



Fotos von Aine und mir Juli 2011
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Creevykeel ist eine sehr gut erhaltene bzw. restaurierte steinzeitliche Megalithenanlage die ca. um die 5000 Jahre alt ist.
Es gibt einen schmalen Gang der zum großräumigen Vorhof der Anlage führt. Bei den Ausgrabungen hat man in den hinten liegenden Hauptkammern wohl Überreste von Feuerbestattungen und Grabbeigaben gefunden. Im Vorhof fand man einen Herd zur Eisenschmelze.



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Ein paar Impressionen aus meinem Heim für 5 Tage

mein Schlafplatz
(die Bücherstapel erklären sich durch herabgestürzte Bücherregale)

mein Ausblick

mein eigener Kamin *g* allerdings ungenutzt

irische Katzen sind ziemlich nervig…

unser abendliches Feuer
An meinem vorletzten Tag auf der grünen Insel waren wir an den Kesh Caves, auch als caves of Ceis Churainn bekannt. Um diese Höhlen ranken sich viele Mythen, zum einen werden sie die Höhlen der Morrigan genannt, der Rabengöttin die in vielen Gestalten und Formen in irischen Mythen auftritt, ob als alte Frau, als junge hübsche Verführerin, als Kriegsherrin, grausam und blutrünstig, als hellsehende Hexe oder als Gestaltenwandlerin. Sie soll in den Höhlen von Kesh gelebt haben um sich auf ihre Schlachten vorzubereiten.


Einer anderen Legende nach soll hier der König Cormay Mac Art von einer Wölfin geboren worden sein.

Angeblich gibt es eine Verbindung mit den ca. 24 Meilen weit entfernten Caves of the Cats, Rathcroghan, Co Roscommon.

Eine sehr nette Seite mit Infos zu der Höhle findet ihr hier (jedoch in englischer Sprache).
Wir habe in einer der Höhlen eine kleine schamanische Reise gemacht was eine sehr schöne Erfahrung war. Da Morrigan mich schon seit Jahren durch mein Leben begleitet ist dies natürlich mythologisch betrachtet ein besonderer Ort für mich gewesen.
Die Atmosphäre dort ist sehr schön (fand ich, habe auch andere Erfahungsberichte gelesen) und aus den Höhlen hat man einen fantastischen Ausblick über das davor liegende Tal und die dahinterliegenden Berge.









